Glückauf-Club

Veröffentlicht: 8. Oktober 2012 in Schalke
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Letzten Samstag zum Heimspiel Heimsieg gegen die Mittagsschicht aus Wolfsburg hatte ich zusammen mit meinem Bruder das Vergnügen das Spiel aus einer Loge zu verfolgen. Das bedeutet freie Kost & Logie 2 Stunden vor und bis 2 Stunden nach dem Spiel. Bis ca. 19:15 Uhr also.

Es ging in den Glückauf-Club. Wie der Name schon sagt mehr ein Club als Loge. Es passen ungefähr 500 Personen hinein was allerdings nicht so auffällt. Es ist ruhig und überschaubar.

Am Eingang auf der Gazprom-Tribüne bewachte ein Türsteher den Eintritt. Nach Überprüfung unserer Karten empfingen uns 2 Damen und befestigten Bändchen an unseren Handgelenken. Eine weitere Dame begleitete uns dann zu unseren Sitzplätzen.
Auf allen Tischen und Tischgruppen standen gut sichtbare Kärtchen auf denen sämtliche Firmen als „Tischmieter“ präsentiert wurden. Sprich: Als normal Sterblicher kommt man wohl gar nicht in den Genuss dieser Karten. Man muss schon mit einem der zig Unternehmen beziehungsweise deren Mitarbeitern befreundet, verschwägert oder verheiratet sein. Oder eben ein Gewinnspiel gewinnen.

Nachdem wir unsere Plätze einnahmen kam auch zügig eine freundliche Kellnerin und fragte was wir an Flüssigkeiten zu uns nehmen wollten. Das Pils wurde bestellt und wir verschafften uns einen Überblick auf der Speisekarte. Miesmuscheln, Hirschgulasch. Ahja. Zum Glück aber auch Hamburger und Currywurst. Alles wurde in Buffet-Form präsentiert wobei auch einige Köche im Einsatz waren und Beispielsweise die Burgerbulette vom Koch, frisch vom Grill auf dem eigenen Teller geparkt wurde. Ein dekadenter Spaß.

Für das leibliche Wohl war definitiv gesorgt. Nun wollten wir auch wissen von wo aus wir das Spiel verfolgen durften. Weil Fußball sollte ja auch noch gespielt werden. Das kann man in diesem Ambiente als Neuling schnell vergessen. Leider saßen wir nicht auf der direkt vor dem Club liegenden Terasse mit den schönen Ledersesseln. Die sahen ziemlich bequem aus.
Wir mussten den Club wieder verlassen und das Treppenhaus zwei weitere Etagen hinaufgehen. Im Block 50 saßen wir im Oberrang mit sehr guter Sicht auf das Spielgeschehen. Allerdings mit den popeligen Schalenstühlen die man auch auf jedem anderen Oberrang findet. Nur mit dem Unterschied eines Lederbezuges der wenig Wirkung zeigte.
Nunja einem geschenkten Gaul…

Kurz vor Spielbeginn wurden wir noch gefragt was wir denn in der Halbzeit trinken wollten.
Auch in der Halbzeitpause konnten wir schon das Getränk der Wahl zum Abpfiff bestellen.
Herrlich.

Insgesamt ein großer Spaß der natürlich mit einem großartigem Spiel gekrönt wurde. Wenn man sowas einmal pro Saison erleben könnte wäre es für mich auch ausreichend. Die Stimmung in der Kurve kann man sich nicht kaufen und ich muss zugeben, dass ich schon ein paar mal neidisch in die hüpfende Nordkurve geblickt habe. Man kann halt nicht alles haben.

Nach dem Spiel gab es übrigens noch eine kleine Podiumsdiskussion zum Spiel. Angetreten sind Roman Neustädter und Co-Trainer Seppo Eichkorn. Der zahlende Kunde Fan will schließlich unterhalten werden.

Glückau

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