Märchenstunde: Vater der Völker

Veröffentlicht: 4. September 2012 in Schalke
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Es war einmal ein Kaiserreich, im fernen Westeuropa.

Der Kaiser Tönnies hielt die Fäden in der Hand, der Sommer neigte sich dem Ende und man lebte im Kaiserreich Gelsenkirchen ein unbeschwertes Leben.

Der Kaiser kannte keine Feinde, nur ein kleines Dorf im Sauerland störte den Frieden. Die Lüdenscheider Hummeln wurden Sie genannt. Machten sich auf um die Salatschüssel der Barmherzigkeit zu erobern. Das wollte der Kaiser samt Gefolge natürlich verhindern.

Nun muss man wissen, der Kaiser konnte die Salatschüssel der Barmherzigkeit seit über 50 Jahren nicht mehr seinem Volk präsentieren. Andere Adelshäuser waren stets besser, reicher oder hatten übersinnliche Hilfe durch Elfenvölker mit Trillerpfeifen.

In dieser Epoche sollte es nun endlich klappen. Die Späher des Kaisers, der sich am liebsten in seinen Ställen aufhielt, brachten Kunde aus den umliegenden Königshäusern. Die Hummeln aus dem Sauerland und auch die Bauern aus dem Süden hatten ihre Streikräfte verstärkt. Mit erbarmungslosen, treffsicheren Kriegern. Teils exotische Feldkämpfer aus allen Teilen der Scheibe.

Mit Verlaub, auch die Armee Gelsenkirchens war keineswegs schlecht besetzt. Mit Spartanern, niederländischen Kreuzfahrern, austrischen Gipfelstürmern und germanischen Keulenschwingern. Doch der Kaiser wollte einen ganz besonderen Lenker. Einen Mann der fernab der Heimat in den Ländereien der Katalanen für Furore sorgte.

So wurde der Handlanger Horst ins Katalanenland gesandt um den Söldner abzuwerben. Nur für diese eine Schlacht wenn es sein muss.

7 Nächte war Horst auf dem Pferd um in der Dunkelheit Schutz vor den gefährlichen Boulevardkriegern zu suchen. Diese fiese Art von Soldaten kämpfen nur für sich selbst ohne jemals einem König gedient zu haben. Haltet Ausschau, traut ihnen nicht. Reiter weiter!

Nach weiteren 7 Nächten präsentierte Handlanger Horst dem Kaiser seinen Triumph. Er brachte ihn mit. Den Vater der Völker. Ibrahim.
Ein halb niederländisch, halb arabischer Krieger der dank seiner Fertigkeit eine Schlacht im Alleingang entscheiden kann.
Voller Stolz zeigte der Kaiser seine Erunngenschaft seinem Volk. Der Marktplatz und alle Höfe wurden mit prächtigen blau-weißen Schals, Bannern und Fahnen geschmückt.
So lasst die Schlacht beginnen.

Und wie die Geschichte endet, lest ihr hier. Nach den Schlachten um die Salatschüssel der Barmherzigkeit.

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Kommentare
  1. Carlito sagt:

    Klasse! Mehr kann und will ich dazu gar nicht sagen! 🙂

  2. Anto sagt:

    Ich kann mich nur anschließen !! Super

  3. simsch04 sagt:

    Glorifiziert da etwa jemand Herrn A. Als absoluten Heilsbringer? Ich hoffe nicht das wir So abhängig von Ritter ibrahim werden sondern dass die knappen draxby genauso ihre schlachten schlagen… der ganze afellay hype geht mir jetzt schon auf den Geist. Dir vielleicht auch? Mein Ironiedetektor ist defekt….

    • limbos86 sagt:

      Auf den Geist gehen ist vielleicht etwas zu überspitzt, aber es kommt schon hin.
      Ich bin vom Sinn dieser Verpflichtung noch nicht vollends überzeugt. Gerade mit Blick auf Sir Draxby und Lord Holxler!

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